E-Rechnung | Studie zur elektronischen Rechnungsabwicklung

Das papierlose Büro bleibt ein Wunschbild: 69 Prozent der Unternehmen drucken elektronisch eingegangene Rechnungen zur Weiterbearbeitung auf Papier aus. Das zeigt eine Studie des eBusiness-Lotsen Ostbayern, die das Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg als Träger eines eBusiness-Lotsen im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt hat. Ein weiteres Ergebnis: Viele Unternehmen sind unsicher in Bezug auf die Umsetzung der rechtlichen Anforderungen.

Auch wenn die Digitalisierung der internen Prozesse oftmals schon weit fortgeschritten ist – immerhin über ein Drittel der Unternehmen bevorzugen elektronische gegenüber Papierrechnungen – besteht damit noch deutliches Potential für Effizienzsteigerungen.

Dies gilt umso mehr, als Unternehmen elektronische Rechnungen hauptsächlich wegen der Kosten- und Effizienzvorteile nutzen, die sie sich von digitalen Rechnungsformaten versprechen.

Neben der organisatorischen und technischen Umsetzung besteht bei den Unternehmen vor allem Informationsbedarf in Bezug auf die rechtliche Situation. Grundlagenwissen ist zwar oftmals vorhanden, aber nicht mehr als das.

Gerade in diesem Bereich hat sich aber durch die neuen und bereits wirksamen „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“ (GoBD) in jüngster Zeit einiges getan.


 Quelle: ibi research an der Universität Regensburg
 

Information: Für die Studie wurden im Februar und März 2015 insgesamt 356 Unternehmen aller Branchen und Unternehmensgrößen befragt. Die Studie ist kostenfrei erhältlich unter www.elektronische-rechnungsabwicklung.de und unter www.ebusiness-lotse-ostbayern.de.

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