Verschlechterungen beim Gründungszuschuss

Verschlechterungen beim Gründungszuschuss

Wer sich selbstständig machen und dabei den Gründungszuschuss in Anspruch nehmen möchte, sollte sich beeilen. Denn ab dem 1.11.2011 treten einige Verschlechterungen in Kraft – eventuell könnte es sogar schon Mitte Oktober soweit sein.

Das „Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt“ hält für Existenzgründer einige böse Überraschungen bereit. Denn die Voraussetzungen für den Gründungszuschuss werden verschlechtert. Im Einzelnen heißt das:

Der Gründungszuschuss wird von einer Pflicht- in eine Ermessensleistung umgewandelt. Das bedeutet: Gründer haben keinen Anspruch mehr auf die Förderung, sondern es liegt im Ermessen der Mitarbeiter der Agentur für Arbeit, ob ein Gründer den Zuschuss erhält. Dabei wird sicher auch das Budget der einzelnen Arbeitsagenturen eine Rolle spielen.

Die erforderliche Restanspruchdauer auf Arbeitslosengeld wird von 90 auf 150 Tage erhöht. Im Klartext: Bisher hatte Anspruch auf den Gründungszuschuss, wer mindestens einen Tag arbeitslos gemeldet war und noch mindestens 90 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld I hatte. Jetzt muss der Anspruch noch für 150 Tage bestehen.

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