Umfrage: Goldpreis wird 2013 stagnieren

Umfrage: Goldpreis wird 2013 stagnieren

 

Zwei von drei Vermögensverwaltern glauben, dass die Goldpreisrallye der vergangenen Jahre zu Ende ist. Dennoch haben deutsche Privatanleger noch zu wenig Gold in ihren Depots. Das besagt die aktuelle Studie der V-Bank zum Thema Gold.

 

Unabhängige Vermögensverwalter glauben nicht daran, dass sich der Preisanstieg beim Gold 2013 fortsetzen wird. Das ergab eine Umfrage der V-Bank unter ihren Geschäftspartnern. Vielmehr gehen 57 Prozent der teilnehmenden Finanzexperten von einem leicht steigenden Goldpreis aus.

 

30 Prozent von ihnen sehen dagegen stagnierende oder sinkende Notierungen. Nur 13 Prozent rechnen mit stark steigenden Kursen. In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Goldpreis auf Eurobasis von 335 Euro je Feinunze auf aktuell rund 1.250 Euro fast vervierfacht. Befeuert durch die Angst der Anleger vor der Finanz- und Staatsschuldenkrise sowie vor einer drohenden Inflation markierte das Edelmetall immer wieder neue Höchststände.

Trotz der rasanten Preissteigerungen in der Vergangenheit sind 8 von 10 Vermögensverwaltern überzeugt, dass es noch keine Marktübertreibung gibt. Ob es in den kommenden zwölf Monaten zu einer Blase am Goldmarkt kommen wird, darüber gehen die Meinungen auseinander: 55 Prozent sehen eine konkrete Gefahr, 45 Prozent eher nicht. Ungeachtet der Preisentwicklung glauben zwei von drei Vermögensverwaltern, dass Privatanleger in Deutschland noch immer zu wenig Gold besitzen.

Knapp die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer geben an, dass ihre Mandanten im Durchschnitt einen Goldanteil von bis zu 5 Prozent in ihren Depots halten. Münzen und Barren sehen 41 Prozent der unabhängigen Geldprofis mit deutlichem Abstand als die Investition mit dem derzeit besten Chancen-Risiko-Verhältnis an.

Aktien von Minengesellschaften (5,4 Prozent) sowie aktive oder börsengehandelte (Exchange Traded Funds und Exchange Traded Commodities) Goldfonds (jeweils 2,7 Prozent) landen mit deutlichem Abstand dahinter. Zertifikate auf Gold spielen bei den Anlageexperten keine Rolle.

 

Quelle: dasinvestment.com

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