SEPA | Umstellung geht weiter

SEPA | Umstellung geht weiter

 

Am 1.2.2014 lösen einheitliche europäische Überweisungen und Lastschriften die nationalen Verfahren ab. Die Bundesregierung appelliert an Banken und Unternehmen, nicht bei der SEPA-Umstellung nachzulassen.

Hintergrund: Die Europäische Kommission hat am 9. Januar vorgeschlagen, dass Zahlungsdienstleister Überweisungen und Lastschriften bis zum 1.8.2014 im nationalen Format weiterhin annehmen dürfen. Damit würde das SEPA-Enddatum um sechs Monate aufgeschoben. Der Vorschlag der Europäischen Kommission kann erst in Kraft treten, wenn das Europäische Parlament und der Ministerrat zugestimmt haben. Solange gilt die bisherige Rechtslage. Das heißt: Nach der europäischen SEPA-Verordnung von 2012 startet am 1. Februar 2014 der einheitliche europäische Zahlungsverkehr.

SEPA kommt

  • Die europäischen Zahlungsverfahren lösen dann zwingend die nationalen Verfahren ab: Unternehmen, Vereine und öffentliche Kassen dürfen nur noch mit SEPA arbeiten.
  • Durch SEPA entsteht ein einheitlicher europäischer Zahlungsverkehrsraum. Das bringt Vorteile für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen: SEPA erleichtert den Zahlungsverkehr und macht ihn sicherer.

Nicht bei der Umstellung nachlassen

  • Die Bundesregierung ist zuversichtlich, dass alle Beteiligten die Umstellung in Deutschland rechtzeitig hinzubekommen – auch wenn es kein leichter Prozess ist.
  • Kreditwirtschaft, Unternehmen, öffentliche Institutionen und Vereine haben bereits erheblichen Aufwand betrieben, um den Termin 1. Februar 2014 einzuhalten.
  • SEPA bleibt weiterhin ein notwendiger und wichtiger Schritt für den gemeinsamen europäischen Binnenmarkt.

Eile für kleine und mittlere Unternehmen

  • Vor allem der Vorbereitungsstand von kleinen und mittleren Unternehmen war Anlass zur Sorge. Bei der SEPA-Lastschrift sei der Umsetzungsstand sogar im roten Bereich, so die Bundesbank.
  • Auch bei einer möglichen Verlängerung der Umstellungsfrist müssen sich vor allem kleine und mittlere Unternehmen beeilen.

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