Unisex: Mehr als die Hälfte der Deutschen kennt die Änderungen nicht

Unisex: Mehr als die Hälfte der Deutschen kennt die Änderungen nicht

Mehr als die Hälfte der Deutschen hat vom Thema Unisex bei Versicherungstarifen noch nie etwas gehört. Von denen, die Bescheid wissen, glauben 41 Prozent, nicht selbst davon betroffen zu sein. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Forsa.

1.003 Teilnehmer zwischen 18 und 50 Jahren mit unterschiedlicher Qualifikation befragte das
Meinungsforschungsinstitut im Februar. Der Großteil der Umfrageteilnehmer (52 Prozent) hat danach noch nie von der Einführung der Unisex-Tarife gehört. Und nur 36 Prozent planen, sich überhaupt intensiv mit dem Thema zu befassen. Auffällig dabei ist, dass mit steigendem Alter der Befragten deren Bereitschaft zur Information abnimmt. Sind es bei den 18- bis 29-Jährigen noch 46 Prozent, sind nur noch 22 Prozent der über 60-Jährigen dazu bereit.

„Die verpflichtende Einführung der Unisex-Tarife dient der Gleichbehandlung von Mann und Frau“, so Götz Wenker, Vorsitzender der deutschen Geschäftsführung von AWD, dem Auftraggeber der Studie. „Bisher zahlen Frauen etwa in der Risikolebensversicherung wegen der statistisch höheren
Lebenserwartung einen geringeren Beitrag als Männer. Durch die Neuregelung wird der Beitrag für
Männer und Frauen gleich – wobei es für die Männer etwas günstiger wird, für die Frauen etwas teurer.“

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