Versicherungen bieten Schutz im Internet

Versicherungen bieten Schutz im Internet

Auch Bösewichte tummeln sich im Netz; stehlen Daten und missbrauchen sie, es wird gemobbt und abgezockt. Versicherungen bieten Schutz an

 

Bis vor den Bundesgerichtshof musste der Bochumer Arzt Dr. Erich Hecker ziehen, um sich und seinen Sohn herauszupauken. Filius Lennart hatte eigentlich nur auf Tauschbörsen Musik heruntergeladen, doch damit gleichzeitig die Daten anderen wiederum zur Verfügung gestellt – Todsünde im Urheberrecht (Guter Rat März-Ausgabe). Verklagt wurde der Vater, weil er als Inhaber des Web-Anschlusses haftet.

Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de

Das bahnbrechende Urteil

Am Ende setzte er sich durch: Eltern haften nicht, wenn sie ihre Kinder über die Rechtslage aufklären und ihnen Tauschbörsen verbieten. Ein Extremfall, aber keineswegs ein Einzelfall. Das Internet ist rasent schnell und schnell ist man beim Kaufen, Downloaden und Buchen in der Bredouille. Zum Beispiel auch indem man selbst unwissentlich anderen einen Schaden zufügt, indem man per E-Mail Computerviren und Trojaner mit auf die Reise schickt oder die Kinder rufschädigende Beleidigungen in soziale Netzwerke posten, twittern, bloggen. Wer mit Schadenersatzforderungen oder Abmahnungen konfrontiert wird, ist froh über einen Versicherungsschutz. Dazu braucht man keine weitere Versicherung für die speziellen Risiken des World Wide Web, es genügen zeitgemäße Privathaftpflicht- und Rechtsschutzpolicen. Ob das Digitale mitversichert ist, sagt ein Blick in die Versicherungsbedingungen oder ein Nachfragen beim Vermittler.

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