Juni: Inflationsrate bleibt bei 2,3 Prozent

Der Anstieg der Verbraucherpreise ist im Juni auf dem gleichen Niveau wie im Vormonat geblieben. Die Inflationsrate betrug im Juni 2,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden vorläufige Berechnungen bestätigte.

 

Auch im Mai hatte die Inflation 2,3 Prozent betragen – und war damit erstmals seit acht Monaten wieder gesunken. Im Vergleich zum Mai stiegen die Preise den Berechnungen zufolge um 0,1 Prozent.

Verantwortlich für den trotzdem deutlichen Anstieg der Preise war den Statistikern zufolge wie schon in den vergangenen Monaten vor allem die Energie. Sie verteuerte sich innerhalb eines Jahres im Schnitt um 9,1 Prozent. So mussten die Deutschen für Benzin und Diesel im Juni 9,9 Prozent mehr bezahlen als noch ein Jahr zuvor – obwohl Kraftstoff im Vergleich zum Vormonat mit einem Minus von 1,7 Prozent sogar zum zweiten Mal günstiger wurde. Auch Heizöl, Fernwärme und Strom waren deutlich teurer als noch vor einem Jahr.

Teurer sind weiterhin auch Lebensmittel – wenn auch der Anstieg deutlich geringer ist als bei der Energie. Im Schnitt mussten die Verbraucher dafür laut Statistik 2,6 Prozent mehr bezahlen als vor einem Jahr. So wurden etwa Speisefette und Speiseöle 10,7 Prozent teurer, Milchprodukte kosteten 4,8 Prozent mehr. Auch Fisch und Obst waren teurer, während Gemüse weniger als vor einem Jahr kostete.

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