Einlagensicherung – Geldanlage: Hier lauern Risiken

Einlagensicherung – Geldanlage: Hier lauern Risiken

 

Wie sicher ist mein Geld auf dem Konto? Mit einem seltsamen Schreiben beunruhigt die Deutsche Bank ihre Kunden. Und das ohne Grund, denn die Gefahren lauern ganz woanders

Das Schreiben, das Manfred Hemmes von der Deutschen Bank bekam, verhieß nichts Gutes. Zwar verstand der 67-Jährige nicht jeden Satz, die Kernbotschaft jedoch war klar: Die Sicherungsgrenze des Einlagensicherungsfonds werde, beginnend zum 1. Januar 2015, in drei Schritten abgesenkt.

Aufregung Diese Nachricht, verfasst in kryptischem Bürokratendeutsch, bekamen kürzlich alle Kunden der Deutschen Bank. Und die meisten stellten sich dieselbe Frage wie Manfred Hemmes: »Was bedeutet das für mein Geld?« Die Sicherungsgrenze je Gläubiger, so heißt es in dem Brief weiter, »beträgt bis zum 31. Dezember 2014 30 Prozent, bis zum 31. Dezember 2019 20 Prozent … und ab dem 01. Januar 2025 8,75 Prozent des für die Einlagensicherung maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der Bank«.

Wie sicher ist mein Geld?
Manfred Hemmes reagiert ungehalten. »Bis zu welchem Betrag sind meine Sparguthaben denn nun noch sicher?« Die nächsten zwei Jahre, so folgert er, müssten das 30 Prozent des für die Einlagensicherung maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der Bank sein. Aber was ist das für die Einlagensicherung maßgebliche haftende Eigenkapital der Bank eigentlich? Und vor allem, wie hoch ist es? Erschöpft gibt er auf, den Brief zu verstehen.

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