Verbraucherschützer siegen vor Gericht gegen Amazon

Lockangebote laut Urteil zu schnell ausverkauft

In einem Rechtsstreit um ein Lockangebot hat der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) nach eigenen Angaben einen Sieg gegen den Internethändler Amazon erzielt. Das Landgericht Berlin habe entschieden, dass Amazon nur dann mit Tiefstpreisen werben dürfe, wenn die für einen Zeitraum von zwei Stunden angebotenen Produkte mindestens eine halbe Stunde vorrätig sind, teilte der vzbv mit.

Mit dem vom ihm angestrengten Verfahren reagierte der vzbv nach eigenen Angaben auf Beschwerden von Kunden einer Amazon-Kundenaktion mit dem Namen „Cyber Monday 2010“. Der „Cyber Monday“ ist ein jährlicher Aktionstag, bei dem der Internethändler preislich reduzierte sogenannte Blitzangebote für einen Zeitraum von längstens zwei Stunden anbietet, bis diese ausverkauft sind.
 
Quelle: Afp