Steuerrecht – Elektronisches Fahrtenbuch

 

Durch ein elektronisches Fahrtenbuch Steuern sparen?

 

Grundsätzlich dient ein Fahrtenbuch der Vorlage beim Finanzamt, wenn man nicht nur berufliche, sondern auch private Fahrten mit dem Firmenwagen tätigt. Anhand des Fahrtenbuchs kann das Finanzamt dann feststellen, wie hoch tatsächlich die private Nutzung war, da diese auch privat versteuert werden muss. Sinnvoll ist das Fahrtenbuch für diejenigen, die ihr Fahrzeug fast kaum zum privaten Gebrauch nutzen. Denn grundsätzlich gilt die 1-Prozent-Regelung, bei der davon ausgegangen wird, dass das Fahrzeug im Gegenwert von einem Prozent des Bruttolistenpreises monatlich privat genutzt wird. Fährt man weniger, sollte man ein Fahrtenbuch anschaffen.

 

Elektronisches Fahrtenbuch besser als ein Schriftliches?

 

Ob ein elektronisches Fahrtenbuch besser geeignet ist, als ein Handschriftliches ist fraglich. Die Vorrausetzungen die an ein elektronisches Fahrtenbuch gestellt werden, sind nämlich höher als die des Schriftlichen. Damit es vom Finanzamt anerkannt wird, muss es ordnungsgemäß angelegt sein. Das bedeutet nach der Rechtssprechung, es muss vollständig und richtig, sowie zeitnah und fortlaufend sein. Vor allem nachträgliche Änderungen müssen ausgeschlossen werden können – es darf also nicht manipulierbar sein.